Zink

Essentielles Spurenelement; das zu den lebenswichtigen Spurelementen gehört und im Körper unzählige Funktionen übernimmt. Es ist sehr wichtig für das Wachstum und die Reifung, ebenso für die Synthese von DNS, RNS und Proteinen sowie für die Insulinspeicherung.

Zink hat auch in den Zellen wichtige Aufgaben, es schützt z.B. die Zellmembranen. Zink ist weiter am Stoffwechsel der Neurotransmitter und von Wachstums-, Schilddrüsen- und Sexualhormonen beteiligt. Es beeinflusst die Sinnesfunktionen wie Riechen, Schmecken, Sehen und Hören.
Alle tierischen Lebensmittel enthalten relativ viel Zink. Eine streng vegetarische Kost, die auch Eier und Milchprodukte strikt ausschließt, kann zu einer ungenügenden Zinkversorgung führen. Die wichtigsten Zinklieferanten sind Fleisch, Innereien, Eier, Käse und andere Milchprodukte, einige Fische, besonders Schalentiere, Roggen- und Weizenkeime, Weizenkleie und Haferflocken. In der Lebensmittelproduktion kann Zink verlorengehen, z. B. durch das starke Ausmahlen von Mehl.
Bei Mangel an Zink können unterschiedliche Folgen auftreten: sinkende Anpassung an die Dunkelheit, gestörter Geruchs- und Geschmackssinn, Appetitverlust, erhöhte Infektanfälligkeit, geschwächte Immunabwehr, trockene, schuppende Haut sowie brüchige Haare oder Nägel, Störungen in der Wundheilung, entzündliche Hauterkrankungen, Akne, Neurodermitis und Haarausfall.